• SCOTT MATTHEW

    ... plays his personal Hitparade...
    ... in der Scherbe.

    Montag, 14.05.2012 | 20:45 Uhr

Spot on Salzburg: MEL & THE MORE OR THE LESS

MEL

Mit ihrem ersten Longplayer "Escape The Cold" (FreeFall Records) verfeinerte MEL 2010 ihren elegant an den Westcoast-Sound der späten Sechziger wie frühen Siebziger angelehnten Folk-Pop und erntete mit diesem "reifen Albumdebüt" (Der Standard) prompt hervorragende Kritiken. Nun meldet sie sich mit "King Street" zurück und zeigt, dass die bisherigen Vorschusslorbeeren zu Recht verteilt wurden. Natürlich schimmern auch diesmal mels Heroen (Neil Young, Joni Mitchell, Nick Drake, Carole King) durch die einzelnen Tracks, jedoch weniger als Songvorlagen, denn als Ideen, die immer noch eine Aktualität besitzen. Wie das geht, zeigt "King Street" mit jedem Ton.


THE MORE OR THE LESS

Gleich mit ihrem ersten Album haben sich The More Or The Less aus Salzburg in der vordersten Reihe der blühenden österreichischen Singer-Songwriter-Szene etabliert, dank inwendig-schöner Folkpop-Songs. Jetzt legt die Band rund um Sänger Tobias Pötzelsberger ihr zweites Werk vor. Es heißt „Keep Calm“ und ist – anders als früher - ein Album im Cinemascope-Format: Breiter Sound, große Melodien, kluge Arrangements. Da winken große Namen um die Ecke, wie zum Beispiel Ron Sexsmith, Kristofer Aström, Teitur oder Snow Patrol.

Inhaltlich ist „Keep Calm“ ein Brückenschlag zwischen den hellen und dunklen Passagen des Lebens. Pole und Stimmungen treffen aufeinander, wo gerade noch die schiere Freude stand, kann bald schon abgründige Traurigkeit herrschen. Immer kann alles passieren. Gerade deshalb: Keep Calm.


Platoo präsentiert:
Spot on Salzburg: MEL & THE MORE OR THE LESS
Mittwoch, 09.05.2012
20 Uhr
Orpheum eXtra
Infos zum Vorverkauf...

2012-05-07 | FLORIAN HORWATH

Wo wäre der beste Ort, eine sehr alte Sumpf-Gitarre, eine scheppernde Plastik-Maschine, allerlei vom Leben als gezeichnetes Klimperzeug und breitwandige Nebelschwaden auszupacken? Florian Horwath hat nach diversen illustren Vorprogrammen und völlig chaotischen eigenen Touren entschieden, daß der Ort, in den es ihn diesmal musikalisch/live zieht: Das Wohnzimmer! sein wird. Mit Bahn, Taxi, Fahrrad oder Bus, mit Gitarre, Plastikmaschine und Klapperzeug. Einzig die Cds müssen von jungen, hilfsbereiten Wg-Bewohnern hochgetragen werden. Und es soll Brote geben! Dann: Bogenlampe an, Flokati weg, Bier auf, eins, zwei, drei, vier, bitteschön! „Wohnzimmerkonzert“ als Antithese zur sterbenden Musikvermarktung. Berg vom Propheten weggezaubert und in ein privatistisches Universum transcodiert, in dem die Einhörner sich am Buffet der direkten Kunst/Message-Vermittlung laben. Bis der Vermieter und der untere Nachbar oder beide kommen, oder beide sind einer, umso besser. Nur kurz: Das Album wurde im Wohnzimmer der Managerin eingespielt, eine etwas runtergerockte Altbauwohnung im zentralen Osten Berlins. Unter anderem mit Stromgitarre und Garageband und einem ganzen Mikro. Aber was für einem...! Es gab warmes Mittag- und Abendessen und ab und zu ein Glas Rotwein. Die Managerin findet, dass man das hören kann und dass das gut klingt. Beschwert hat sich bei ihr noch keiner, weder von oben, noch von unten. Wir wünschen viel Vergnügen!


Montag, 07.05.2012:
Platoo-Montag in der Scherbe:
FLORIAN HORWATH
Eintritt: 6€ (Tickets nur an der Abendkassa erhältlich)
weitere Informationen auf www.platoo.at, sowie auf Facebook [Platoo]

PLATOO-SPECIAL: SCOTT MATTHEW [Aus]

Als der gebürtige Australier 2002 aus "Down-Under” nach Brooklyn aufbrach, hatte er bereits einige musikalische Gehversuche hinter sich, andere sollten noch folgen (unter anderem mit dem ehemaligen Morrissey-Drummer Spencer Cobrin). Schnell erkannte er seine Liebe für Balladen, lieferte die Soundtracks zu den japanischen Zeichentrickserien “Ghost in the Shell” und “Cowboy Bebop” und bekam durch den Filmemacher John Cameron Mitchell (“Hedwig and the Angry Inch”) die Möglichkeit den Titelsong zu “Shortbus” zu schreiben. Zum höchst kontroversiellen Film über sexuelle Entfaltung und die damit verbunde Flucht in die Exklusivität eines New Yorker Undergroundclubs, steuerte Matthew einen großen Teil der Filmmusik bei. Manche der Songs wurden für sein Debutalbum neu arrangiert und zusammen mit bereits vorhandenen Material aufgenommen. Das Ergebnis sind elf Lieder von unnachahmlicher Unbeschwertheit und Eleganz. Seine Stimme hat etwas leicht fragiles, ist aber stets nachhaltig und immer faszinierend und bewegend. So konnte der “quiet noise maker” auch schon das Publikum beim Donaufestival 2008 begeistern. 2009 folgte dann Album Nr. 2 mit dem wahrscheinlich längsten Titel in der Musikgeschichte - "There Is an Ocean That Divides and With My Longing I Can Charge It With a Voltage Thats So Violent to Cross It Could Mean Death". Scott Matthew verpackt darauf eine einzigartige Mischung aus Sinnlichkeit, Sehnsucht, Trauer, aber stets lebensbejahender Freude und wundervollen, teils selbstironischen Texten. "Gallantry's Favorite Son" (2011) spiegelt diese innere Zerissenheit noch extremer wieder. Dabei etsteht Großes. Immer wieder singen die düsteren und resignierenden gegen die hoffnungsvollen Seiten an. Oft sogar innerhalb einzelner Stücke, einzelner Textpassagen. Nur wer beide zugleich zulassen kann, der darf sich besten Gewissens ein Musterbeispiel an Tapferkeit nennen.


Scott Matthew will be performing his "Personal Hitparade" of songs he loves by other artists from Radiohead to Rihanna in an intimate solo-show at THE SCHERBE, Graz.


Montag, 14.05.2012
Platoo-Montag in der Scherbe spezial:
SCOTT MATTHEW [Aus]
20.45 Uhr
Keine Vorband!
Vorverkaufskarten zwischen 10 und 16 Uhr im Büro der Scherbe, Stockergasse 2, 8020 Graz [9€] (limitierte Stückzahl) 

2012-04-30 | GRATWANDERER


Hinter dem Namen Gratwanderer steckt nicht etwa eine aktive Hobby-Klettertruppe, sondern ein neu gegründetes, vielversprechendes acoustic folk rock-trio made in Austria.

Warum sie sich Gratwanderer nennen, erklärt Daniel Haselwanter, der in Salzburg lebende singer/ songwriter mit Tiroler Wurzeln, der den Großteil ihrer Songs schreibt: „Genau weiß ich nicht mehr, wie ich auf den Namen gekommen bin, aber mir gefällt, dass er Bewegung ausdrückt und auch Konzentration. Denn wenn ich auf einem Grat unterwegs bin, dann muss ich auf jeden Fall bei der Sache sein, sei es nun eine reale oder musikalische Gratwanderung. Außerdem mag ich die Vorstellung, dass eine Gratwanderung üblicherweise einer Linie folgt, die an der Grenze zwischen zwei oder mehreren Gebieten verläuft. In musikalischer Hinsicht hieße das für mich, dass ich nur schwer einem Genre zuzuordnen bin, was auf uns, meiner Meinung nach, auch relativ gut zutrifft.“

Dass Daniels Musik wahrlich nicht allzu leicht zu kategorisieren ist, ergibt sich einerseits aus der Instrumentierung seiner Songs, in denen sich oft seine Liebe zu traditionellen und unkonventionellen Instrumenten wie Bouzouki, Cajon,  Udu und Ukulele widerspiegelt. Andererseits stehen aber auch seine Texte sprachlich (Deutsch, Englisch, Dialekt & Spanisch) und inhaltlich ganz im Zeichen der Vielfalt. 

Chris Laber (Bass), ein überaus aktiver und gefragter Grazer Profimusiker und Daniel (Gesang, Gitarre, Bouzouki, Ukulele) lernten sich über einen gemeinsamen Freund und Tontechniker direkt im Studio kennen. Chris hatte sich damals bereit erklärt, den Bass auf Daniels Debüt-Album „between lines“ einzuspielen. Trotz geografischer Distanz konnten sie ihre musikalische Zusammenarbeit seither aufrechterhalten und nach einigen gemeinsamen Gigs mit dem ebenfalls aus Graz stammenden befreundeten Musiker Conrado Molina (Percussion) gründeten sie Anfang 2012 gemeinsam die Fix-Formation „Gratwanderer“.


Montag, 30.04.2012:
Platoo-Montag in der Scherbe:
GRATWANDERER
20.30 UHR / keine Vorband
Eintritt: 6€ (Tickets nur an der Abendkassa erhältlich)
weitere Informationen auf www.platoo.at, sowie auf Facebook [Platoo]

2012-04-29 STEFAN WEDAM & BAND | PHILIPP SZALAY & BAND

STEFAN WEDAM

Stefan Wedams musikalisches Portfolio ist bereits ziemlich facettenreich. Der klassisch ausgebildetete Violoncellist und großartige Gitarrist kommt aus einer renommierten Musikerfamilie, ist ein Weitgereister in Sachen Musik und seit Jahren immer da gesehen wo hohe musikalische Qualität vorherrscht. Als Solokünstler treibt er sein Liederwerk in den Grenzbereich zwischen balladigen Low-Fi-Folk und Uptempo Latin, ohne dabei seine jazzige Ader zu vernachlässigen. Im Frühjahr letzten Jahres begeisterte er das Publikum im Scherbenkeller als Solokünstler, beim Autumn Leaves 2010 mit Band. Nun ist es an der Zeit sein brandneues Album vorzustellen und wir sind alle schon in freudiger Erwartung...


PHILIPP SZALAY

Aufgewachsen in den Bergen der Obersteiermark in Österreich, verbrachte Philipp Szalay seine Jugend mit Schispringen & Langlaufen. Aufgrund der fehlenden Motivation um hart genug zu trainieren um professioneller Sportler zu werden und der Beginn einer exzessiven Liebe für die Musik von Oasis, begann er 2006 Gitarre zu spielen. Was als Versuch begann endlich zu den coolen Kids zu gehören, wurde schnell zur Leidenschaft und im selben Jahr begann er eigene Songs zu schreiben. 2008 machte sich Philipp auf den Weg nach Graz um zu studieren und um ernsthafter an seiner Musik zu arbeiten. Was folgte, waren Jahre voller Auftritte, die ihm halfen seinen Sound, seine Stimme und seinen Platz auf der Bühne zu finden, wobei er sich diese schon mit profilierten Künstlern wie Helgi Jonsson, Scott Matthew, Ezra Furman & The Harpoons und Teenage Fanclub geteilt hat. 2010 veröffentlichte er im Eigenverlag seine Debut EP und arbeitet zur Zeit an seiner ersten LP.


Platoo präsentiert:
STEFAN WEDAM & BAND
Support: PHILIPP SZALAY & BAND
Sonntag, 29.04.2012
20 Uhr
Orpheum eXtra
Vorverkauf in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse (Spark7-Ermäßigung), Orpheum, Zentralkartenbüro, Ö-Ticket, Theaterkasse.

2012-04-23 | BUDAM [FAR]


Budam ist ein großer Künstler von den Färöer Inseln, mit großen Songs und viel Charisma - Sänger, Songwriter, Schauspieler und Theaterkomponist. Inspiriert von Künstlern wie Nick Cave und Ennio Morricone kombiniert Budam unterschiedliche Genres zu einem Sud, der vielleicht als Heavy Songwriting bezeichnet werden kann.

Seine Auftritte sind ungezähmt und doch nuanciert, mit tiefer, verführerischer Stimme, die von animalischem Grollen zu sinnlichen Seufzern reicht. Budams Präsenz ist vergleichbar mit einer kruden Mischung aus Jim Morrison und Tom Waits auf einer Kabarettbühne in der Weimarer Republik, mit einer Portion subtiler Erotik. Dieser Mann hat Charisma ohne Ende.

PRESSE: 
“Die Überraschung des Abends kam mit Budam aber von den Färöer Inseln. Der Musiker war fesselnd und verstörend zugleich.“ (vienna.at, Bluebird Festival)
“In manchen Momenten denkt man sich schon, dass Budam ein bisschen durchgeknallt ist, aber irgendwie auf eine gute Weise, voller Leidenschaft für sein eigenes Schaffen, das er als ein Gesamtkunstwerk mit vollem Körper- und Stimmeinsatz präsentiert.“ (fm4.orf.at, Bluebird Festival)
“Der auch als Schauspieler aktive Musiker lieferte ein Konzert, das den Drama-Gestus seines Werks gespenstisch untermalte.“ (wienerzeitung.at, Bluebird Festival)
“emotionsstarke Lieder eines großen Sängers.“
“Auf den Auftritt von Budam war das Publikum nicht wirklich vorbereitet. Wahnsinn, dieser Typ.“
“Tiefe Gefühle, die Budam hier in eine ausdruckstarke Performance umsetzte. Ein denkwürdiges Konzert.“

Montag, 23.04.2012:
Platoo-Montag in der Scherbe:
BUDAM [FAR]
Eintritt: 6€ (Tickets nur an der Abendkassa erhältlich)
weitere Informationen auf www.platoo.at, sowie auf Facebook [Platoo]


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