04.04.2014: JULIAN LE PLAY

 

Der amerikanische Regisseur Mr. Spielberg, er würde staunen, würde er sich heute selbst googeln: Ein Song aus Austria, nicht Australia, an Stelle 1. Von einem Sänger, der ausschaut wie J.D. aus Scrubs und singt wie einer, der in Stevens Filmen nächtelang durch Bars gezogen ist. Den mittlerweile 21 jährigen Wiener Künstler JULIAN LE PLAY kennt man in Österreich seit diesem Jahr überall. Der Song wird landesweit zur Radiosensation und schießt sofort in die Verkaufs-, Airplay- und Hörercharts. Das außergewöhnliche Youtube Video, das Spielbergs bekannteste Filme nachstellt, erreichte bisher über 400 000 Views.

Dass Mr. Spielberg kein Einzelgänger bleiben wird, beweist JULIAN LE PLAY im kommenden Herbst mit seinem deutschsprachigen Debütalbum Soweit Sonar (VÖ 28. September). 13 selbstgetextete und selbstgeschriebene Songs eines jungen Wieners, der zeitlose Lieder zur passenden Zeit schreibt. Sehnsucht als großes Thema, das lässt sich bald herauslesen. „Die Songs entstehen meistens mitten in der Nacht, oft wenn ich vom Fortgehen nach Hause komm'. Da will man eben überall anders sein, nur nicht zu Hause. Am Mond, in einer fremden Stadt, bei einem schönen Mädchen. Die Nacht ist die Zeit für Träume. Oder eben für Sehnsucht.“ sagt LE PLAY. Da gibt’s einmal die Sehnsucht nach alten Zeiten in Kind Sein (Als ich noch klein war wollt ich immer zu den Großen zähln'. Jetzt bin ich groß, ich will die Welt nochmal als Kind erleben. Ich will zurück aufs Karussell, hier geht mir alles viel zu schnell.) Die Sehnsucht, so was wie Liebe zu durchschauen in Mosaik („Weil Wissenschaft nicht wissend macht. Und auch wenn Liebe dich verbissen macht. Ist es doch die letzte Kunst im Leben. Was wär' noch übrig wenn wir sie verstehen?“) Und dann in Dein Kleid die Art von Sehnsucht, die wichtig ist, weil sie uns zeigt, dass manche Menschen unersetzbar sind („Ich mag dein Kleid. Ich mag wie du's trägst, so warm, so leicht, wenn du dich umdrehst. Ich mag die Zeit, wenn du mir fehlst. Weil ich dann weiß, warum ich mich nicht umseh').

Musikalisch spannt LE PLAYs erstes Album einen weiten Bogen; da gibt’s klein gehaltene Klavierballaden (Versprich Mir), große Pophymnen (Alles schläft) und wahrscheinlich den außergewöhnlichsten Track am Album: Philosoph, der am 14. September 2012 als zweite Radiosingle erschien. Hier mischt sich ein abermals verträumter Text mit clubtauglichen Beats und einer ganzen Welt aus Synthies. Grönemeyer auf 2012 oder Clueso am Dancefloor. Vergleiche, die den Song zwar nicht einfangen können, die Philosoph aber nahe kommen.





Platoo und Earcandy Entertainment präsentieren:
JULIAN LE PLAY
04.04.2014
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:15 Uhr 
Generalmusikdirektion, Graz
Vvk: 17€ (exklusive Gebühren und Spark7-Ermäßigung)
Vorverkauf in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse (Spark7-Ermäßigung), Ticketmaster, Zentralkartenbüro und bei Ö-Ticket


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