Foto © Pamela Russmann

DER NINO AUS WIEN (AT)

Er wird oft mit dem jungen Andre Heller verglichen, hat große Leidenschaft für die Poesie, Peter Altenberg ist einer seiner Helden, aber auch Edward Lear oder James Joyce liebt er heiß. Er brachte sich das Instrumentieren selber bei, weil er sich im Gitarrenunterricht zu eingeschränkt fühlte. Schnell begann er all seine literarischen Vorlieben, aber auch die Sprache der modernen Zeit in ein musikalisches Korsett zu verpacken. Daraus erwuchs ein Projekt, dass vor Originalität nur so sprüht. Und das bekommt man vor allem auch live zu spüren: Auf den ersten Blick mag DER NINO AUS WIEN zwar klein und schüchtern daherkommen, wenn er allerdings anfängt auf seine unumstößlich authentische Art mit seinen wunderbaren Melodien und faszinierend-präzisen Texten zu synchronisieren, ist man schnell von seinem Selbstbewußtsein, seiner Experimentierfreudigkeit und Einzigartigkeit überwältigt. Mit „Schwunder“ legte er 2011 einen großartigen Longplayer vor, das darauffolgende Album „Bulbureal“ glänzte mit Unberechenbarkeit und grandioser Virtuosität. Danach folgten die grandiosen Alben „Träume“ und „Bäume“, als Doppelconference quasi. 2015 erschienen das Best-of-Album „Immer noch besser als Spinat“ und die EP „Adria“ auf Problembär Records. Im Rahmen des steirischen Herbstes präsentierte er zusammen mit Natalie Ofenböck „Das grüne Album“ – eine grenzgeniale Mischung aus steirischen und Wiener Klängen. Und im Herbst erscheint sein neuer Longplayer. Die Freude darauf ist sehr groß!

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16.11.2018
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